Manuela Gamber
 

Maria-Einsiedel-Str. 38

81379 München
 
 
 


 
Biographie

Geboren 1960 in Glan-Münchweiler/Pfalz, 1979 Abitur am Gymnasium Kusel, 1980 Indienaufenthalt mit Vertiefung in die indische Kultur und Tradition. 1981-1984 Studium der indischen Philolgie und Arabistik an der Freien Universität Berlin, 1984-1985 Voluntariat im Verlagswesen, 1986 Indienaufenthalt mit Studium der indischen Kunst und Religion.

1987.1992 Grafik-Studium an der Fachhoschule des Landes Rheinland Pfalz, Abt. Trier, Aktzeichnen bei Professor Borkham, Kalligraphie und Schrift bei Professor Lubahn, Diplom im Schwerpunkt Design-Buch bei Proffesor Aniela Kuenne.
1992 Ausbildung als Yogalehrerin mit Abschluß im Sivananda-Yoga-Zentrum, Val Morin, Kanada. 1993 tätig als Grafikerin und Yogalehrerin in Mannheim.

Seit 1994 in München, Vertiefung der großzügigen Spachteltechnik in Öl, weiterhin Acrylmalerei mit Japanpinsel. 1995-1996 Besuch einer Heilpraktikerschule, 1996 Erwerb der staatlichen Heilerlaubnis beim Gesundheitsamt München, 1996-1999 Ausbildung an der Fachakademie für Sozialpädagogik der Landeshauptstadt München. 


 
Mitgliedschaften

Seit 1995: Mitglied im Kunstkreis Kusel
Seit 1996: Mitglied im Künstlerinnenkreis der Münchner Frauenbörse
Seit 1999: Mitglied der Gruppe 19, Kultur Münchner Süden


 
Ausstellungen
1993: Boys & Girls, Mannheim, Arbeit in großformatiger Ölmalerei, Dauerausstellung;
1995: Einzelausstellung in Waldmohr/Pfalz, Kreissparkasse;
"Einblicke VI" im Jugendhaus Kusel;
1996: Mehrere Gemeinschaftsausstellungen mit dem Kunstkreis Kusel, u.a. im Amtsgericht Kusel;
im Landtag des Landes Rheinland-Pfalz in Mainz;
im Heimatmuseum Kusel anläßlich des 30. Todestages von Fritz Wunderlich;
1996: Einzelausstellung in der Frauenbörse München;
1997: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Gemeinschaftsaustellung mit den Künstlerinnen der Münchner Frauenbörse;
1997: Jahresausstellung des Kunstkreises Kusel, Heimatmuseum;
1998: FWU Institut für Film und Bild, Geiselgasteig, Gemeinschaftsausstellung mit den Künstlerinnen der Münchner Frauenbörse;

 
Intention: Malerei als meditativer Weg

Malerei ist für mich ein Ausdruck von Lebenskraft. Der schöpferische Prozeß vollzieht sich in einem spontanten Akt und wird aus dem unmittelbaren Moment geboren, als ein Tanz von Formen und Farben.

Sie ist auch ein Ausloten emotionaler Höhen und Tiefen durch Licht und Schatten und Farbkontraste. Da das menschliche Unbewußte in Bildern spricht, ist der Zugang zu erweiterten Bereichen der Persönlichkeit durch dieses Medium konkret erlebbar.

Bevor der Gedanke Gestalt annimmt, die Emotion faßbar ist, das das Unmanifeste manifest wird, wird das Diffuse sichtbar, indem sich das Chaos in Licht und Schatten teilt. Die Schöpfungsmythen vieler Völker kennen die Vorstellung vom Chaos. Schöpfung beginnt, wenn das Chaos in Bewegung gerät, wenn es strukturiert wird, wenn ein Ordnungsprinzip entsteht. Beim Malen wird dieser Schöpfungsprozeß nachvollzogen. Das Chaos strukturiert sich, Licht und Schatten, Farben und Formen ordnen sich in einem bestimmten Verhältnis zueinander, zu einer Komposition.

Aber auch der umgekehrte Prozeß ist in der Malerei erlebbar. Ähnlich wie in der Meditation eine zunehmende Verfeinerung angestrebt wird, das heißt eine Umkehrung der Verdichtung, eine Bewegung von der vitalen Kraft hin zur Transparenz, so kann auch in der Malerei erfahren werden, wie sich die rohe vitale Kraft in einem kontinuierlichen Prozeß in transparente geistige Kraft verwandelt. Dabei wird das Vitale integriert und nicht abgespalten, denn Vitales und Transparentes sind nichts anderes als verschiedene Ausdrucksformen bzw. Energiequalitäten der Lebenskraft. So kann Malerei als meditativer Weg verstanden werden um sich selbst und dem Leben näher zu kommen.

(Manuela Gramber)


 
Werke (Auswahl)

Akt in Blau
Pinselzeichnung, 62 x 46 cm, 1990
 
 

Aufleuchten 
Ölmalerei, 42 x 56 cm, 1996
 
 

Rückblick
Acryl, aquarelliert, 48 x 36 cm, 1990


 

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